Abteilung Boxen



Im Mai 1972 wurde diese Sektion von Karl-Heinz Rische, Kurt Kehl und Werner Höhndorf ins Leben gerufen. Sektionsleiter waren von 1972 bis 1980 Karl-Heinz Rische und von 1980 bis 1986 Werner Höhndorf. Schon im Jahr 1974 boxte man in einer Kampfgemeinschaft mit Helbra, Eisleben und Aschersleben in der DDR-Liga. Kämpfe und Training wurden zunächst im Kulturhaus durchgeführt, später in der Glück-Auf-Sporthalle.

Nachwuchs

Aufgebot: Fick, Klinkert, Ehring, Gießler, Pfannschmidt, Böse, Rudolf, Kehl, Höhndorf, Franke, Heisters


Namhaften Gegnern stand man gegenüber, wie zum Beispiel Turbine Freiberg, Dynamo Erfurt, Chemie Piesteritz, Motor Zeitz, Blau Weiß Gersdorf, Aktivist Aschersleben oder Lok Mühlhausen. Übungsleiter war Karl Rudolf. Auch der starke Nachwuchs boxte in der Bezirksliga. Als Einzelkämpfer gewannen den „Freiheit“-Pokal (größtes Nachwuchsturnier in Halle): Paul Schwarz, Armin Szumodalsky, Siegfried Kraus, Günter Riecher und Ralf-Peter Oertel. Ein großes Engagement zeigte der Sportfreund Rische für den Boxsport. Mit der Übungsleiterstufe 3 und der Ringrichterstufe 1 konnte er sogar Oberligaboxkämpfe leiten. (Chemie Halle – Wismut Gera). Auch auf der Ostseeinsel Rügen (Bergen) boxten die Siersleber MK-Sportler sehr erfolgreich.

Training

Leider musste diese Sektion aus Mangel an interessierten Sportfreunden 1986 abgemeldet werden. Auch über den Schulsport wurde kein Interesse geweckt.